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| Zvartnots |
ZvartnotsZvartnots (Զվարթնոց in Armenisch, d.h. Himmlische Engel) ist eine Stadt in der armenischen Provinz Armavir, etwa 10 km westlich von Jerewan, etwa auf halbem Wege nach Etschmiadsin.
Der Internationale Flughafen Jerewan ist bei Zvartnots gelegen.
Die Kathedrale
Internationale Flughafen Jerewan
Zwischen 643 und 652 erbaute der Katholikos Nerses III. (genannt Der Erbauer ) die Kathedrale des Heiligen Georg an einem Ort, wo ein Treffen zwischen dem König Trdat IV. und Gregor der Erleuchter stattfinden sollte. 930 wurde die Kirche durch ein Erdbeben zerstört und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Ausgrabungen zwischen 1900 und 1907 legten die Grundmauern der Kathedrale und die Reste der Palastes des Katholicos und eines Weingutes frei.
Das Innere der mit Frescen geschmückten Kirche hatte die Form eines Griechischen Kreuzes mit 3 Achsen, die äussere Form war dagegen ein 32-seitiges Vieleck, das aus der Ferne wie ein Kreis erscheint.
Heutige Gelehrte stimmen der Schlussfolgerung von Toros Toramanian zu, der bei den Ausgrabungen mitgearbeitet hatte, dass das Gebäude 3 Stockwerke hatte.
Einige Quellen behaupten, dass die Kathedrale auf einer der Frescen in der Sainte-Chapelle in Paris auf dem Berg Ararat stehend dargestellt sei. Das ist jedoch wenig wahrscheinlich, da das Fresco erst mehr als 300 Jahre nach Zerstörung der Kirche entstand.
Zusammen mit den Kirchen von Etschmiadsin ist Zvartnots seit 2000 UNESCO- Weltkulturerbe.
Eine Zeichnung der Kathedrale ist auf der ersten Ausgabe der armenischen 100-AMD Banknote abgebildet und ein Modell der Kathedrale kann im historischen Museum in Jerewan besichtigt werden.
Weltkulturerbe
Literatur
- Armenia: Landscape and Architecture, Karoly Gink and Karoly Gombos, Corvina Press, 1974
- Medieval Armenian Architecture: Constructions of Race and Nation, Christina Maranci, Peeters, 2001
Weblinks
- http://www.cilicia.com/armo5_zvartnots.html (en.)
- http://whc.unesco.org/sites/1011.htm (en.)
- http://www.lib.rpi.edu/dept/library/html/ArmArch/Zva.html (en.)
- http://www.world66.com/europe/armenia/zvartnots (en.)
- http://www.armenianhighland.com/churches/chronicle442.html (en.)
Kategorie:Ort in Armenien
Kategorie:Weltkulturerbe
Armenische Sprache
Die armenische Sprache gehört zu den indoeuropäischen bzw. indogermanischen Sprachen. Unter diesen bildet das Armenische einen eigenen Zweig.
Man unterscheidet drei Sprachformen des Armenischen:
# Altarmenisch (auch Grabar), das seit dem 5. Jahrhundert geschrieben wurde und im kirchlichen Bereich auch noch in der Neuzeit verwendet wurde. In dieser Sprache wurde eine reichhaltige Literatur zu theologischen Themen, geschichtlichen Ereignissen, Poesie und Epik überliefert.
# Ostarmenisch, die offizielle Sprache der Republik Armenien, die auch von der armenischen Sprachgemeinschaft im Iran gesprochen wird.
# Westarmenisch, das ursprünglich in Anatolien beheimatet war, wird nach dem Genozid im und nach dem 1. Weltkrieg im Osmanischen Reich noch von vielen Armeniern in der Diaspora gesprochen.
Die Gesamtzahl der Sprecher beträgt etwa 9 Millionen (Stand 1999), davon leben etwas mehr als 3 Millionen heute in der armenischen Republik.
Armenisch hat im Wortschatz Ähnlichkeiten mit Griechisch (viele Parallelen bei etymologischen Wurzeln).
Armenisch enthält auch viele Lehnwörter aus iranischen Sprachen (Parthisch, Mittelpersisch, Farsi), dem Französischen, dem Latein und dem Russischen.
Seine Phonologie und Syntax wurden von den benachbarten kaukasischen Sprachen und Türkisch beeinflusst.
Einige Dialekte des Armenischen besitzen Ejektive, was für indogermanische Sprachen atypisch ist und vermutlich auf den Einfluss der Umgebungssprachen zurückzuführen ist. Die Betonung liegt gewöhnlich auf der letzten Silbe.
Armenisch hat ein reiches Kasussystem (7 Fälle), aber keine Genus-Unterscheidung.
Die meisten alten synthetischen Verbformen wurden durch analytische Konstruktionen (mit Hilfsverb) ersetzt.
Der Konjunktiv wird nicht mehr verwendet. Armenisch ist eine SPO-Sprache, das heißt die Wortststellung ist Subjekt – Prädikat – Objekt.
Die Position des unbestimmten Artikels variiert zwischen Ost- und Westarmenisch.
Im Ostarmenischen geht er dem Nomen voran, im Westarmenischen folgt er auf das Nomen.
Armenisch wird mit einem eigenen Alphabet geschrieben, das im 5. Jahrhundert von Mönchen entwickelt wurde. Es besteht aus 39 (ursprünglich 36) Buchstaben. Ein ähnliches Schriftsystem wird für das Georgische verwendet. Siehe auch: Armenisches Alphabet.
Weblinks
- Armenische Schrift auf [http://www.haias.net/kultur/armenische_schrift.html Deutsch] und auf [http://www.omniglot.com/writing/armenian.htm Englisch].
- Kurzbeschreibung der armenischen Sprache auf [http://www.sprachvermittler.com/Sprachen/Armenisch/armenisch.html Deutsch] und auf [http://www.lmp.ucla.edu/profiles/profa02.htm Englisch]
- [http://www.cilicia.com/ Linksammlung zu armenischer Sprache und Kultur]. Auf Englisch.
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Armenien
ja:アルメニア語
th:ภาษาอาร์เมเนีย
Armenien
Armenien (armen.: Հայաստան (Hajastan)) ist ein Staat im Kaukasus (Vorderasien).
Er erlangte mit Auflösung der UdSSR 1991 seine Unabhängigkeit.
Geographie
Armenien liegt zwischen 38° 51' und 41° 16' nördlicher Breite sowie 43° 29' und 46° 37' östlicher Länge. Es grenzt im Westen an die Türkei, im Süden an die Aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und an Iran, im Osten an Aserbaidschan und im Norden an Georgien.
Armenien ist ein Gebirgsland – 90% der Fläche Armeniens liegen mehr als 1.000 m über dem Meeresspiegel. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 m hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Der höchste Berg ist der erloschene Vulkan Aragac (4.090 m). Zudem stellen Erdbeben eine große Gefahr dar. Der größte See Armeniens ist der östlich von Eriwan ca. 1.900 m hoch gelegene Sewansee mit einer Fläche von 1.417 km². Die längsten Flüsse Armeniens sind Aras, Vorotan und Kasah.
Die größten Städte sind (Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2005):
# Eriwan: 1.093.499
# Gjumri: 148.383
# Wanadsor: 101.099
# Etschmiadsin: 49.514
# Hrasdan: 40.796
Siehe auch: Liste der Städte in Armenien
Bevölkerung und Sprache
In Armenien ist die natürliche Bevölkerungsentwicklung rückläufig. Zwischen 1991 bis 1998 sind ca. 740.000 bis 780.000 Menschen vor allem nach Russland und in andere Staaten der GUS emigriert. Von den Einwohnern des Landes sind 95% Armenier, 2% Russen, 1% Azeri. Die restlichen 2 Prozent machen zu einem Großteil Kurden aus.
Die armenische Sprache ist ein Teil der indogermanischen Familie, das armenische Alphabet wurde am Anfang des 5. Jahrhunderts durch Mesrop Maschtoz erstellt. Seit damals ist das Alphabet die feste Grundlage der nationalen Sprache und der Kultur geworden.
Die dominierende Religion im Land ist die Armenische Apostolische Kirche, ihr gehören etwa 94% der Bevölkerung an.
Es gibt eine katholische Minderheit des armenisch-katholischen Ritus, auch Armenisch-Katholische Kirche genannt.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Armeniens
Um 850 bis 600 v. Chr. befindet sich das Reich von Urartu im Gebiet Armeniens. Etwa 518 v. Chr. wird Armenien in das Perserreich der Achaimeniden eingegliedert, das durch den Perserfeldzug Alexanders des Großen (334-323 v. Chr.) in dessen Reich eingegliedert wird.
190 v. Chr. macht die Dynastie der Artachiden Großarmenien zu einem unabhängigen Königreich. Um 95 bis 55 v. Chr. ist der Höhepunkt des Artachidenstaates und des antiken Königreiches der Armenier unter Tigran dem Großen, der sich zum König der Könige ausrufen lässt. Sein Bündnis mit Mithridates von Pontos bringt ihn in den Konflikt mit den Römern, deren Oberhoheit er am Schluss anerkennen muss.
Den in Mesopotamien und dem Iran herrschenden Parthern gelingt es in den Jahren unserer Zeitrechnug, Vertreter des eigenen Herrscherhauses der Arsakiden (Arshakuni) auf den Thron zu setzen, was die Römer 66 n. Chr. anerkennen.
252 bis 297 gelingt es den Sassaniden, Großarmenien unter ihren Einfluss zu bringen. Erst als Diokletian die Sassaniden 297 besiegt, müssen diese die Oberhoheit aufgeben - Trdat III. aus dem Haus der Arsakiden besteigt den Thron, der 301n.Chr. das Christentum in Armenien einführt. Armenien wird so der erste christliche Staat der Welt. Im Jahr 301 wurde das Christentum zur Staatsreligion erklärt.
387 teilen Rom und das persische Reich der Sassaniden das großarmenische Königreich untereinander auf. Dennoch entwickeln die Armenier eine hochstehende christliche Kultur, Literatur und Baukunst - vor allem nach der Schaffung eines eigenen Alphabets durch Mesrob Masthoc im Jahr 405.
Als die Sassaniden unter Yazdegerd II. versuchen, die zoroastrische Staatsreligion in Armenien einzuführen, kommt es zu einem Aufstand der Armenier. Es folgt ein langer Guerillakrieg, der schließlich mit der Anerkennung des Christentums 484 endet.
Im 6. Jh. wird Armenien zu einem der Hauptkampfgebiete zwischen dem byzantinischen Reich und den Sassaniden. Von 591 bis etwa 640 gelingt es den Byzantinern, den Großteil von Großarmenien unter ihre Kontrolle zu bringen, allerdings führt die Besetzung zu Aufständen des armenischen Adels.
Den Arabern gelingt es, nach mehreren Wechseln in der Oberhoheit zwischen Byzanz und dem Kalifat, bis 700 ihre Herrschaft dauerhaft im Land zu errichten. Im 8. und 9. Jh. kommt es zu einer Reihe von Aufständen von Teilen des armenischen Adels, die oft blutig niedergeschlagen werden; während dieser Zeit wechselt die Führung im Adel vom Geschlecht der Mamikonean zu dem der Bagratiden (Bagratuni), die ihre Macht auch auf Teile Georgiens ausdehnen können.
Aschot I. gelingt es dann unter Ausnutzung der allmählichen Schwächung des Kalifats 885/886, wieder ein armenisches Königreich zu errichten, das sowohl vom Kalifen als auch vom byzantinischen Kaiser anerkannt wird. Aschot II. (915-928) bringt die Freiheitskämpfe zum Abschluss.
In der zweiten Hälfte des 11. Jh. geht das Reich durch unglückliche Kriege und innere Zwistigkeiten zugrunde. Der letzte Herrscher wird von den Byzantinern ermordet. In der Folge gründen armenische Flüchtlinge 1080 in Kilikien ein unabhängiges Fürstentum von Kleinarmenien unter den Rubeniden. Diese verbünden sich mit den Kreuzfahrern gegen Byzantiner und Türken. 1342 fällt das Königreich an die katholischen Lusignans von Zypern, kommt aber bald darauf an die ägyptischen Mamluken und darauf zum osmanischen Reich.
1828 kommt der nördliche Teil Armeniens unter die Oberhoheit des russischen Reiches und wird nach Gründung der Sowjetunion eine ihrer Teilrepubliken (1920), siehe Armenische SSR.
Am 24. April 1915 veranlasst die 1908 an die Macht gekommene und - im Gegensatz zur multikulturellen Politik des Osmanischen Reiches - nationalistisch orientierte jungtürkische Bewegung, aus deren Reihen auch Mustafa Kemal Atatürk kommt, die Verhaftung und Deportation armenischer Intellektueller in Istanbul und leitet damit den Völkermord an den Armeniern ein.
Nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 entsteht der heutige unabhängige Staat Armenien. Der südliche, weitaus größte Teil des ehemaligen armenischen Siedlungsgebietes liegt in der heutigen Türkei.
Siehe auch: Königreich Kleinarmenien, Armenier, Armenier in Mitteleuropa, Liste der Herrscher von Armenien, Völkermord an den Armeniern
Politik
- Mitgliedschaften: Rat für kollektive Sicherheit, GUS, OSZE, Europarat, NATO-Partnerschaft für den Frieden, EBRD, Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation
Das Parlament, die Nationalversammlung, wird alle vier Jahre gewählt.
Der Konflikt um Bergkarabach
Armenien befindet sich in einer langdauernden Auseinandersetzung mit der Nachbarrepublik Aserbaidschan um Bergkarabach, ein Gebiet in Aserbaidschan, das mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird, sich 1991 für unabhängig erklärte und inzwischen durch armenische Streitkräfte besetzt wurde. Es starben in diesem Konflikt schätzungsweise 17.500 Armenier und 25.500 Aserbaidschaner, 700.000-1.000.000 Aserbaidschaner und 300.000 Armenier wurden zu Flüchtlingen. Seit einem Waffenstillstand im Mai 1994, der einer Besetzung eines Fünftels Aserbaidschans durch armenische Truppen folgte, verbesserte sich die Situation nicht wesentlich. Bis heute gibt es keinen Durchbruch in der Beziehung beider Staaten; ein Zustand, der ihre wirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflusst. Für Details zu diesem Konflikt siehe den Artikel Bergkarabach.
Außenpolitik
Die Außenpolitik der Republik Armenien soll vor allem drei Zwecken dienen:
- der nationalen Sicherheit
- der Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Ausland
und
- der weltweiten Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern
Die größte Bedrohung der nationalen Sicherheit der Republik Armenien ist der Krieg mit Aserbaidschan um Bergkarabach. Der erste Präsident Lewon Ter-Petrosjan musste 1997 zurücktreten, weil er bereit war einer Kompromisslösung zuzustimmen, die weit reichende Zugeständnisse seitens der Armenier erfordert hätte. Die neue Führung unter Robert Kotscharjan fordert eine so genannte Paketlösung, das heißt, erst soll es eine vertraglich Lösung geben und danach einen Abzug der Truppen der Republik Armenien aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans (etwa 16% des aserbaidschanischen Territoriums). Diese Politik wird von der Mehrheit der Armenier mitgetragen. Sie schränkt allerdings den diplomatischen Handlungsspielraum stark ein.
Armenien verfolgt eine so genannte „Politik der Komplementarität“. Dazu sagte der armenische Außenminister Vartan Oskanjan in der FAZ vom 23. April 2004: „Das bedeutet, mit Ländern gute Beziehungen zu unterhalten, die – wie die Vereinigten Staaten und Rußland – bei einigen Themen im Widerspruch zu stehen scheinen. In einem Teil mögen wir zu 80 Prozent intensive Beziehungen mit Rußland unterhalten, die anderen 20 Prozent mit den Vereinigten Staaten oder der EU. Auf einem anderen Gebiet mag die Gewichtung anders sein. Das soll zu einer intensiveren wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Sicherheit beitragen, an der sich jeder beteiligen kann, der Interesse an der Region hat. […] Unsere Beziehungen zur Nato sind ein gutes Beispiel für [diese] Politik. Unsere Sicherheitsgarantien haben fünf Schichten: die Beziehungen zu Rußland und dessen militärischer Präsenz in Armenien, die kollektive Sicherheitsvereinbarung mit Rußland und vier früheren Sowjetrepubliken, die CFE-Vereinbarung, die Transparenz bei den Waffen schafft, unsere Kooperation mit der Nato sowie die biliteralen Sicherheitskooperationen mit Ländern wie Griechenland und den Vereinigten Staaten, mit denen wir gerade eine Sicherheitszusammenarbeit begonnen haben. Diese Schichten bilden unsere Sicherheitspolitik.“
Die Beziehungen zur Republik Aserbaidschan sind trotz des seit elf Jahren andauernden Waffenstillstands naturgemäß sehr gespannt. Aserbaidschan droht immer wieder die militärische Rückeroberung an. Da es seit kurzem über die über die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline Öl nicht mehr nur über Russland exportieren kann, besitzt es die Finanzkraft, um mittelfristig ein militärisches Übergewicht zu erlangen. Es gibt keinen direkten Handel zwischen den Ländern.
Die Beziehungen zur Republik Türkei sind historisch schwer belastet. Hinzu kommt, dass Armenien eine weltweite Kampagne zur Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern führt (die Türkei bestreiten den Völkermordes heftig). Sie erhebt weiterhin die Lösung des Konfliktes um Bergkarabach als Vorbedingung für die Öffnung der Grenze und Aufnahmen diplomatischer Beziehungen. Die armenischen Regierung stellt keine Vorbedingungen an die Türkei. Es gibt armenischen Nationalisten, die Rückgabe von westarmenischen Gebieten von der Türkei fordern. Nicht zuletzt wegen der Realitätsferne dieser Forderungen war dies jedoch nie offizielle Politik. Die armenische Wirtschaft leidet unter Wirtschaftsblockade sehr. Es gibt allerdings in geringem Umfang indirekten Handel über Georgien und ein direkte Flugverbindung zwischen Eriwan und Istanbul.
Die Beziehungen zu Georgien sind für Armenien essentiell, weil Georgien als die einzige Landverbindung zu Russland für den armenischen Handel äußerst wichtig ist. Außerdem werden fast alle Exporte Armeniens, die per Schiff erfolgen, über die georgischen Schwarzmeerhäfen abgewickelt. Diese faktische Monopolstellung führt immer wieder zu überhöhten Preisen. Die Beziehungen leiden unter politischen Instabilität in Georgien seit der Unabhängigkeit. Obwohl einige südgeorgische Regionen mehrheitlich von Armeniern bewohnt werden, erwachsen daraus keine Gebietsstreitigkeiten oder separatistische Bewegungen, weil die armenische Minderheit in Georgien kaum Diskriminierung ausgesetzt ist.
Die Beziehungen zur Islamischen Republik Iran sind die relativ besten. Die armenische Minderheit im Iran, die rund 200.000 Menschen umfasst, genießt den Status einer anerkannten Minderheit. Es gibt keinerlei Grenzstreitigkeiten. Aus armenischer Sicht begünstigt die Beziehungen entscheidend, dass die Beziehungen zwischen dem Iran und Aserbaidschan weit schlechter sind als sie es sein könnten. Hierzu schreibt Mohammad-Reza Djalili auf „caucaz.com“: „Der erste Vorwurf Teherans gegenüber Baku betrifft den Panturkismus mancher aserischer Kreise; dazu kommt der Mythos eines ‚Groß-Aserbeidschan‘, der die territoriale Einheit des Irans in Frage stellt. Das zweite Problem betrifft das Kaspische Meer, seinen rechtlichen Status und die Teilnahme des Irans an der Nutzung seiner Erdölressourcen. Schließlich wirft Teheran auf internationaler Ebene Baku vor, unbedingt ein Bündnis mit dem Westen anzustreben und eine deutliche Annäherung an die NATO erreichen zu wollen, seine privilegierten Verhältnisse zu den Vereinigten Staaten in jedem Bereich einschließlich des militärischen auszubauen, gute Beziehungen mit Israel zu unterhalten und natürlich der Türkei sehr nahe zu stehen. Für den Iran ist Aserbeidschans Wahl seiner internationalen Partner ganz offensichtlich nicht vorteilhaft, zumal in Teheran der Eindruck vorherrscht, dass Baku auch – zumindest indirekt – an der amerikanischen Politik der Einkreisung des Irans teilhat, die nach dem 11. September 2001 eingeführt wurde. […] Für Teheran ist das Verhältnis zu Eriwan aufgrund der schwierigen Beziehungen des Irans zu Aserbeidschan besonders wichtig. Was Armenien angeht, so versucht das Land seine Bindungen mit dem südlichen Nachbarland zu verstärken, um seine allseitige Einschließung zu umgehen: Armenien liegt zwischen der Türkei und Aserbeidschan, die es beide für feindselig hält, und einem unbeständigen Georgien. So sind die sachlichen Bedingungen gegeben, damit sich das christliche Armenien und die [I]slamische Republik Iran jenseits aller religiösen und ideologischen Fragen verstehen und eine enge Zusammenarbeit auf zahlreichen Gebieten (Politik, Wirtschaft, Energie) entsteht.“
Eine Gasleitung vom Iran nach Armenien ist im Bau. Diese Pipeline ist für die nationale Sicherheit Armeniens von herausragender Bedeutung, weil es über keine nennenswerten heimischen Ressourcen an fossilen Energieträgern verfügt. (Während des Krieges um Bergkarabach in der ersten Hälfte der 1990er Jahre kam es zu Energieengpässen in Armenien, weil die Erdöl- und Gaspipelines aus Russland in Georgien immer wieder gesprengt wurden. In der Folge wurden sogar die Bäume in Eriwan gefällt, um sie als Brennholz zu nutzen.)
Die Beziehungen zu Russischen Föderation sind traditionell eng, insbesondere da Georgien und Aserbaidschan deutlich prowestliche Positionen bezogen haben, was für Russland den Wert Armeniens als strategischen Partner steigert. Armenien und Russland haben ein auf zwanzig Jahre angelegtes Militärabkommen unterzeichnet (das theoretisch aber jährlich gekündigt werden kann). Russische Truppen bewachen die Grenze zur Türkei und zum Iran und schützen den armenischen Luftraum gegen mögliche Luftangriffe. Dies ist wichtig, weil gerade Kampfflugzeuge extrem teuer sind. Bislang ist Russland der einzige Lieferant von Erdöl und -gas nach Armenien. Vor allem im Energie und Bankensektor haben russische Firmen Schlüsselstellungen inne. Viele Armenier sind seit dem Beginn der 1990er Jahre nach Russland ausgewandert und unterstützen Verwandte in Armenien finanziell. All dies macht Russland extrem wichtig. Die Fertigstellung der Pipeline aus dem Iran würde die armenische Position gegenüber Russland stärken.
Die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika sind gut, stellen für Armeniens Außenpolitik zugleich aber auch seine größte Herausforderung dar. Die USA verfolgen in Transkaukasien geopolitische Interessen, die vor allem mit dem Kaspischen Erdöl- und Gasvorkommen zusammenhängen. Sie möchten deshalb Armenien gerne näher an sich binden und aus dem russischen Einflussbereich lösen. Dabei steht ihnen der Konflikt um Bergkarabach im Wege, weil Armenien Russland als Schutzmacht zu brauchen scheint, wodurch Russland in Transkaukasien einen Fuß in der Tür behält. Armenien ist deshalb aus US-amerikanischer Sicht sowohl interessant als auch ein Störfaktor (vor allem bedroht der Krieg mit Aserbaidschan prinzipiell die Sicherheit der Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline).
Seit der Unabhängigkeit erhielt nur Israel von den USA mehr Entwicklungshilfe pro Kopf als Armenien. Dies ist auch Ergebnis der Lobbyarbeit der armenischen Diaspora in den USA, die rund eine Millionen Menschen umfasst. Armenien gehört auch zu zwanzig ausgesuchten erfolgreichen Entwicklungsländern, die im Rahmen des „Millenium Challange Program“ des Department of State weiter auf ihrem Weg zu Demokratie und funktionierender Marktwirtschaft gestärkt werden sollen. US-Firmen, insbesondere aus dem IT-Bereich, haben in erheblichem Umfang in Armenien investiert. Die USA haben die Bau der Erdgasleitung aus dem Iran nur ungern hingenommen. Als ein Mittel, die Beziehungen zu den USA zu stabilisieren, hat Armenien deshalb jeweils knapp hundert Soldaten (vor allem Ärzte und Aufbauhelfer) im Kosovo und im Irak stationiert. Zwar ist die „Politik der Komplementarität“ wesentlich flexibler und weniger riskant als eine klassische Schaukelpolitik, doch stehen Armeniens Diplomaten mittelfristig vor großen Herausforderungen, wenn sie verhindern wollen, dass Armenien als Folge der Interessengegensätze zwischen den USA einerseits und Russland und dem Iran andererseits ins Abseits gerät.
Julien Zarafian schreibt auf „caucaz.com“ zu den komplizierten Beziehungen zwischen Armenien und den USA: „Vor dem Hintergrund des ‚großen Spiels‘ mit Russland wäre Armenien eines der letzten Länder aus der ehemaligen sowjetischen Welt, die es unter amerikanisches Einflussgebiet zu holen gilt. Dies scheint umso bedeutsamer für die Bush-Regierung, als sie derzeit große diplomatisch-militärische Bemühungen im Irak und in Afghanistan anstrengt, bei denen sie auf jede Unterstützung angewiesen ist, während Amerikas wichtigster regionaler Bündnispartner, die Türkei, seit einiger Zeit Vorbehalte gegenüber gewissen amerikanischen Initiativen in der Region äußert. Für die Bush-Regierung könnte Armenien von daher eine strategische Basis ersten Ranges darstellen. Die Eröffnung im Mai 2005 einer enormen amerikanischen Botschaft am Stadtrand von Eriwan hängt sicherlich damit zusammen. Die relative politische Stabilität und die geostrategisch interessante Position Armeniens können den amerikanischen Diplomaten nicht völlig gleichgültig sein, die keine Kontrollmöglichkeit auf dem immensen eurasischen Schachbrett auslassen dürfen, um eine Führungsrolle in der Weltordnung spielen und effizient halten zu können. […] Dabei stellt sich jedoch ein Problem: Nicht nur die aktuelle Regierungsmannschaft des armenischen Präsidenten R. Kotscharjan in Eriwan, sondern auch die Öffentlichkeit ist mehrheitlich davon überzeugt, dass Russland der wichtigste Bündnispartner für Armenien bleibt und dass die Sicherheit des Landes zu einem großen Teil auf der armenisch-russischen Verbindung beruht. […] Aber werden deshalb die Vereinigten Staaten des Präsidenten George W. Bush die reichlich ambivalente Haltung der armenischen Regierung ihnen gegenüber noch lange dulden? Das ist alles andere als sicher. Und auch wenn die auf Komplementarität ausgerichtete Außenpolitik der armenischen Landesführer derzeit erfolgreich scheint, steht zu befürchten, dass der Kaukasus-Staat große Schwierigkeiten haben wird, diesen Spagat in den kommenden Jahren durchzuhalten.“
Wirtschaft
Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen betrug im Jahre 2004 durchschnittlich 790 Dollar. Armenien weist zwar zweistellige Wachstumsraten auf, konnte aber noch nicht die Wirtschaftskraft aus dem Jahre 1988 wiedererlangen.
Seinerzeit wurde Armenien durch ein schweres Erdbeben teilweise zerstört. Der Handel wird durch die geschlossenen Grenzen zur Türkei behindert. Geldtransfers der zahlreichen Auslandsarmenier v.a. in den USA und Frankreich stützen die Wirtschaft.
Die Landwirtschaft basiert vor allem auf dem Anbau von Obst und Gemüse sowie Tabak.
Verwaltung
Tabak
Armenien gliedert sich in 11 Provinzen (marzer, Singular marz):
#Aragatsotn (Արագածոտնի մարզ)
#Ararat (Արարատի մարզ)
#Armavir (Արմավիրի մարզ)
#Gegharkunik (Գեղարքունիքի մարզ)
#Kotajk (Կոտայքի մարզ)
#Lori (Լոռու մարզ)
#Schirak (Շիրակի մարզ)
#Sjunik' (Սյունիքի մարզ)
#Tawusch(Տավուշի մարզ)
#Vajots Dzor (Վայոց Ձորի մարզ)
#Eriwan (Երևան)
Kultur
- Nationalfeiertag: 21. September
- Liste armenischer Komponisten
- Tanzkultur: Armen Ohanian
[http://www.rock-in-armenien.de.pn/ Moderne Musik aus Armenien] (englisch)
Bekannte Armenier und Armenischstämmige
- Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski (Ovanes Aivazian) war einer der bedeutendsten Vertreter der armenischen und russischen Malerei
- Andre Agassi - Tennisspieler (USA)
- Charles Aznavour - Sänger (Frankreich)
- Eric Bogosian - Schauspieler (USA)
- Jean Carzou (Garnik Zouloumian) - Maler (Frankreich)
- Aram Chatschaturian - Komponist (Armenien)
- Cher (Cherilyn Sarkissian) - Schauspielerin, Sängerin (USA)
- Mike Connors (Krekor Ohanian) - Schauspieler (USA)
- Youri Djorkaeff - Fußballstar (Frankreich)
- Atom Egoyan - Filmproduzent (Canada)
- Arshile Gorky (Vosdanik Adoian) - Maler (USA)
- Calouste Gulbenkian - Ölhändler (Armenien, Großbritannien)
- Viktor Hambardzumyan - Astrophysiker (Armenien)
- Yousuf Karsh (Howsep Karshian) - Fotograf (Kanada)
- Gary Kasparow - Schachweltmeister (Russland)
- Kirk Kerkorian - Investor (USA)
- Daron Malakian - Gitarrist der Band System Of A Down (USA)
- Artjom Iwanowitsch Mikojan - Flugzeugkonstukteur (MiG) (Russland/Armenien)
- Shavo Odadjian - Bassist der Band System Of A Down(USA)
- Tigran Petrosjan - Schachweltmeister 1961-69
- William Saroyan - Schriftsteller (USA)
- Serj Tankian - Sänger der Band System Of A Down (USA)
- Henri Verneuil (Ashod Malakian) - Filmproduzent (Frankreich)
- Avedis Zildjian - Gründer der Firma "Zildjian" (USA, Kanada)
- Marcel Madejiane - Tischtennisspieler (Großbritannien)
- David Nalbandian - Tennisspieler (Argentinien)
- Anahid Ajemian - Concert Pianist
- Edward Alberian - "Clarabell" (Howdy Doody)
- Lucine Amara - Metropolitan Opera
- Michael Arlen - Author
- Kay Armen - Vocalist
- George Avakian - Jazz Entrepreneur
- Peter Balakian - Author
- Cathy Berberian - Mezzo-Soprano
- Ara Berberian - Basso
- Lily Chookasian - Metropolitan Opera
- Mike Connors (Krikor Ohanian) - Hollywood and television actor,"Mannix"
- George Deukmejian - Former Governor of CA
- Vartan Gregorian - President, Carnegie Foundation
- Alan Hovhannes - Composer
- George Petrossian - Caviar King, France
- Rouben Nakian - Sculptor
Literatur
- Armenien. 5000 Jahre Kunst und Kultur, Wasmuth : Tübingen 1995, 482 S.
- Tessa Hofmann: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart, C.H. Beck : München 1997, 242 S.
- Jakob Künzler: Im Lande des Blutes und der Tränen. Erlebnisse in Mesopotamien während des Weltkrieges (1914-1918) - (ZeitZeugnisse) Chronos : Zürich 1999
- Adriano Alpago Novello: Die Armenier. Brücke zwischen Abendland und Orient, Belser : Stuttgart/Zürich 1986, 285 S.
- Jasmine Dum-Tragut: Armenien entdecken, Trescher : Berlin 2004, 480 S.
- Henri Stierlin: Von Konstantinopel bis Armenien und von Syrien bis Äthiopien, Belser : Stuttgart/Zürich 1996, 290 S.
- Werfel, Franz: Die vierzig Tage des Musa Dagh, Fischer TB, Frankfurt 2002, 990 S.
Weblinks
- [http://www.armeniapedia.org Armeniapedia - Ein ausführlicher englischsprachiger Länderwiki zu Armenien]
- [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Places/Asia/Armenia/_Texts/KURARM/home.html A History of Armenia, von Vahan M. Kurkjian]
- [http://www.arminrock.am/ Infos über Armenische Rockmusik und Künstler] (Englisch)
- [http://www.armenica.org/ Armenica: Geschichte von Armenien] (Englisch, schwedisch)
- [http://www.haydun.com/ Homepage der Armenischen Gemeinde Köln e.V]
- [http://www.uni-graz.at/franz.koelbl/armenien/ viele und schöne Bilder von einer Reise durch Armenien]
- [http://flugverein-guetersloh.de/armenien/ Weblog einer deutschen Journalistin in Jerewan (auf Deutsch)]
- [http://www.uibk.ac.at/grabungarmenien/ Archäologische Grabungen in Armenien]
- [http://www.armenien.am/ Deutschsprachige armenische Web-Community]
- [http://www.armenien.de/ Deutschsprachige Seite über Armenien und Armenier]
- [http://www.theforgotten.org/site/intro_ger.html über den Völkermord 1915]
- [http://www.systemofadown.com/ HP der Band System of A Down (Serj Tankian, Daron Malakian...)]
- [http://www.twentyvoices.com/ Zeitzeugen des Genozids]
- [http://www.haias.net/armenien.html Alles über Armenien (Deutsch, English)]
Kategorie:Staat
Kategorie:Armenien
Kategorie:Kaukasus
ja:アルメニア
ko:아르메니아
ms:Armenia
simple:Armenia
th:ประเทศอาร์เมเนีย
zh-min-nan:Hayastan
JerewanEriwan (armenisch Երևան, transkribiert: Jerewan; die in der Bundesrepublik Deutschland amtliche Bezeichnung „Eriwan“ ist eigentlich eine umgangssprachliche armenische Bezeichnung) ist mit 1.093.499 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005) die größte Stadt und die Hauptstadt Armeniens. Eriwan ist das wichtigste Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftszentrum des Landes.
Geschichte
Eine Siedlung namens Erebuni ist seit 782 v. Chr. nachweisbar.
Archäologische Fundstücke aus der Umgebung der Stadt beweisen, dass dort bereits im 8. Jahrhundert n. Chr. eine Festung der Urartäer bestand. Im Laufe ihrer langen Geschichte wurde Eriwan von Invasionen fremder Eroberer (Araber, Seldschuken, Mongolen) begleitet.
Im Jahre 1387 eroberten die Truppen des Timur Lenk Eriwan. Seit dem 15. Jahrhundert gab es zwischen dem Osmanischen Reich und Persien einen pausenlosen Kampf um diese Stadt, die bald in die Gewalt des einen, bald des anderen Landes geriet. Am 13. Oktober 1827 nahmen russische Truppen unter Befehl des Generals Graf Iwan Fjodorowitsch Paskewitsch (1782-1856) die von den Persern gehaltene Stadt ein.
Nach der Oktoberrevolution 1917 war die Stadt drei Jahre lang Hauptstadt eines weltweit nicht anerkannten, unabhängigen armenischen Staates und wurde 1920 Hauptstadt der Armenischen SSR in der Sowjetunion. Seit 1991 ist Eriwan die Hauptstadt des unabhängigen Armeniens.
Bevölkerung
Nach der Vertreibung der turkstämmigen Aserbaidschaner nach Aserbaidschan sowie in die Türkei im Jahre 1920 wird die Stadt heute fast ausschließlich von Armeniern bewohnt.
Geografie und Klima
Eriwan liegt 950 bis 1.300 Meter über dem Meeresspiegel an den Ufern des Rasdan, einem Nebenfluss des Aras, in einem pittoresken hufeisenförmigen Talkessel, der von drei Seiten von Bergen umgeben ist.
Das Klima Eriwans ist ausgeprägt kontinental mit einem trockenen, heißen Sommer und einem verhältnismäßig kalten kurzen Winter. Das Temperaturmittel des heißesten Monats August beträgt 40 Grad Celsius und des kältesten Monats Januar -15 Grad Celsius. Die Niederschlagsmenge ist gering und beträgt jährlich etwa 350 mm.
Wirtschaft und Verkehr
Eriwan, Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein trostloses Provinznest des zaristischen Russland, ist die Hauptstadt Armeniens geworden, wo neben einer Entwicklung der Industrie ein Aufschwung des Bildungswesens, der Forschung und der Nationalkultur zu verzeichnen war. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich die Einwohnerzahl beinahe verdreizehnfacht.
In der Stadt entstanden Betriebe der elektrotechnischen, chemischen, Metall-, Textil-, Maschinenbau-, Leicht- und Nahrungsmittelindustrie. Eriwan ist zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt des Landes mit Straßen, Eisenbahn, der U-Bahn Eriwan und Flughafen geworden.
Die Stadt besitzt eine Universität sowie eine Anzahl Forschungsstätten, Hoch- und Fachschulen.
Sehenswürdigkeiten
Von den mittelalterlichen Bauwerken sind von besonderem Interesse die im 13. Jahrhundert entstandene Kreuzkuppelkirche Katogike aus Tuff und die zwischen 1691 und 1705 erbaute Sorawar-Kirche mit acht Apsiden. Auf dem Hügel Arin-Berd befinden sich Reste der Urartu-Festung Erebuni, die König Argischti I. 782 v. Chr. erbauen ließ.
Im Historischen Museum, im Museum für Volkskunst und in der Gemäldegalerie, die über 14.000 Werke zählt, sowie in den vielen anderen Museen der Stadt gewinnt man einen Einblick in die Geschichte, Literatur und Kunst des armenischen Volkes.
In Eriwan befindet sich auch die berühmte Aufbewahrungsstätte alter Handschriften und Miniaturen Armeniens und anderer Länder: Matenadaran, wo etwa 13.000 einmalige armenische Handschriften auf Pergament und Papier, über 100.000 alte Archivalien sowie umfangreiche Sammlungen von Wiegendrucken aus verschiedenen Wissensbereichen aufbewahrt werden.
In der armenischen Hauptstadt befindet sich außerdem der Ort Tsitsernakaberd; dort sind dunkelgraue Basaltquader schützend um eine ewige Flamme errichtet in Gedenken an die rund 1,5 Millionen Armenier, welche in den Jahren 1915 und 1916 auf Befehl der türkischen Regierung umgebracht wurden (siehe Völkermord an den Armeniern).
Höchstes Bauwerk ist der (wahrscheinlich für die Öffentlichkeit nicht zugängliche) Fernsehturm.
Siehe auch: Radio Eriwan
Weblinks
- [http://www.haias.net/erevan/yerevan-map/yerevan-map-i.html Interaktive Karte von Eriwan]
- [http://flugverein-guetersloh.de/armenien Weblog einer deutschen Journalistin in Jerewan (auf Deutsch)]
Kategorie:Ort in Armenien
Kategorie:Hauptstadt in Asien
ja:エレバン
Etschmiadsin
Echmiadzin oder Ejmiatsin (in Armenisch Էջմիածին) oder Vagharshapat (der selten genutzte offizielle Name der Stadt) ist eine Stadt in der armenischen Provinz Armavir, etwa 20 km westlich von Jerewan. Sie ist der Sitz des Katholikos, des Oberhauptes der Armenischen Apostolischen Kirche.
In der Nähe befindet sich auch der internationale Flughafen von Jerewan.
Die Stadt besitzt 3 wichtige Kirchen (Kathedrale, St. Gayane, St. Hripsime) und 2 weniger bedeutsame Kirchen: Shoghakat und die Kirche der Muttergottes.
Die Kirchen gelten als wichtiges Beispiel für die frühe armenische Kirchenbaukunst. Die Kathedrale (495-96) soll die erste Kreuzkuppelkirche sein.
Zusammen mit der archäologischen Fundstätte von Zvartnots ist Echmiadzin UNESCO-Weltkulturerbe.
Weblinks
- [http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31&id_site=1011 Seite der UNESCO zu den Kirchen] (en.)
- [http://www.armenianhighland.com/holyetchmiadzin/chronicle220.html The Holy City of Etchmiadzin] - Artikel über die Stätte (en.)
- [http://www.cilicia.com/armo5_echmiadzin.html article at Cilicia.com] weiterer Artikel über die Stätte (en.)
Kategorie:Ort in Armenien
Kategorie:Weltkulturerbe
643
Politik und Weltgeschehen
- Alamannenherzog Leuthari lässt Otto, den Erzieher des Königs Sigibert III. und Gegner Pippins des Älteren, ermorden.
- Daraufhin wird der Karolinger Grimoald der Ältere Hausmeier im fränkischen Reichsteil Austrasien unter dem merowinischen König Sigibert III..
- König Chlodwig II. heiratet die angelsächsische Königstochter Balthilde.
- Rothari, der König der Langobarden veröffentlicht das langobardische Volksrecht.
- Neugründung der islamischen Stadt Isfahan (davor Aspardana), die später einer der bedeutendsten Herrschersitze des persischen Reiches werden sollte. Neben der persischen Provinz Dschibal (Medien), in der Isfahan liegt, erobern die Araber in diesem Jahr auch Aserbaidschan.
- Eroberung der Kyrenaika (Barka) durch die Araber.
- Gründung von Fustat durch den arabischen Feldherrn Amr ibn Al-As.
- Cenwalh wird König von Wessex als Nachfolger des Cynegils.
-
- 26. April - Richarius, fränkischer Geistlicher, Abt von Centula, Heiliger
- Benzmer, Herrscher des vorbulgarischen Reiches
- Cynegils, König von Wessex
ko:643년
652
Politik und Weltgeschehen
- Die Muslime erobern Armenien.
- Die Araber anerkennen die Unabhängigkeit Nubiens.
- Vergeblicher Versuch der Araber, Derbent einzunehmen.
- Rodoald wird Nachfolger seines Vaters Rothari als König der Langobarden.
- Remaclus wird Bischof von Maastricht.
- 652 (651?) Dagobert II., König von Austrasien und Heiliger († 679)
- 22. September - Emmeram, Bischof von Regensburg
- Rothari, König der Langobarden
- Iduberga, Frau Pippins des Älteren, Stifterin des Klosters Andenne ( - 592)
ko:652년
Georg (Heiliger)
Der heilige Georg ( - im 3. Jahrhundert in Kappadokien, † um 303 in Lydda) war ein römischer Soldat, der zu Beginn der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Diokletian (284-305) den Tod als christlicher Märtyrer gestorben sein soll. Obwohl der Vorname Georg zu den beliebtesten Namen zählt, ist die geschichtliche Existenz des Heiligen Georgs nicht sicher nachweisbar.
Als Symbol für Georg gilt das rote Kreuz auf weißem Grund, es war ein Zeichen der frühen englischen Soldaten und wurde, da Georg Schutzheiliger Englands ist, mit ihm in Verbindung gebracht. Dieses Zeichen ist unter anderem auf der Flagge von England dargestellt und damit Bestandteil des Union Jack.
Die Georgsverehrung
Union Jack
Georg war ursprünglich ein Heiliger der östlichen Christenheit. Die apokryphen Schriften über den Erzmärtyrer wurden kirchlicherseits zunächst nicht anerkannt, doch setzte sich der Kult um den Heiligen auch im europäischen Westen durch. Im merowingischen Frankenreich ist die Georgsverehrung schon im 6. Jahrhundert bezeugt, doch erst im hohen Mittelalter, im Zeitalter der Kreuzzüge und des Rittertums verbreitete sich der Kult um den orientalischen Märtyrers zusehends. Georg wurde zum Schlachtenhelfer bei der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer (15. Juli 1099), wurde als miles Christi, als Soldat Christi zur Identifikationsfigur der Ritter und Krieger, zum Heiligen von Ritterorden wie dem gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstandenen Deutschen Orden oder den Templern. In den letzten Jahrhunderten des Mittelalters war Georg der Patron von Städten, Burgen, Herrscherhäusern; er wurde der Erste der 14 Nothelfer. Die ritterlich-adligen Georgsbruderschaften des Spätmittelalters (Gesellschaften mit St. Jörgenschild) gehören ebenso hierher wie die Adaption Georgs durch das städtische Bürgertum.
Dabei dokumentiert die Verehrung Georgs als Heiliger vom passiven, schmerzleidenden Märtyrer zum Patron der Kriegsleute den Wechsel des Christentums von der pazifistischen Religion schlechthin, zur Religion der Kreuzzüge. Vermutlich übernahm Georg hier das Drachenattribut vom Erzengel Michael, der durch Misserfolge bei den Kreuzzügen an Popularität verloren hatte.
Georg, der Märtyrer und Ritter, war - so die Ikonografie (Darstellung) des Heiligen im späteren Mittelalter - versehen mit Palme, (abgebrochener) Lanze, Schwert und Schild; er war der Siegbannerträger mit der Fahne, der (reitende) Drachenkämpfer (Drachentöter) mit dem besiegten Drachen, dem Sinnbild des Bösen zu seinen Füßen; er war der Ritter der Gottesmutter Maria auf Erden, dem im Übrigen der drachentötende Erzengel Michael im Himmel entsprach. Die Drachenlegende, nach der sich Tausende zum Dank für das Ende täglicher Menschenopfer taufen ließen, hat dabei nicht vor dem 12. Jahrhundert Eingang in den Georgskult gefunden. Der besiegte Drache zu Georgs Füßen (dessen Leiche erst mit acht Ochsen wegzuziehen war) ist das Sinnbild des Bösen.
Der Vielschichtigkeit der Georgsverehrung nicht nur in Spätantike und Mittelalter entsprechen die nachfolgenden Fallbeispiele.
Spätantike und frühmittelalterliche Reiseberichte über Palästina (6.-7. Jahrhundert)
Der Georgsverehrung im 5. bis 7. Jahrhundert im damals christlichen, dann auch frühislamischen Palästina können wir auf Grund von Reiseberichten von Pilgern, die ins Heilige Land kamen, nachspüren. Bald nach dem Tod des Georg von Kappadokien wird sich der Kult um diesen Groß- und Erzmärtyrer entwickelt haben. Schon bald nach dem Tod des Heiligen bildete sich an dessen Grab in Diospolis, dem früheren Lydda, dem heutigen Lod (bei Tel Aviv), das Zentrum der orientalischen Georgsverehrung aus. Der aus Nordafrika stammende Archidiakon (und Bibliothekar?) Theodosius, wenn der Name denn authentisch ist, berichtet um 518/530 in seinem Reisebericht von Diospolis als Ort des Georgmartyriums. Ein anonymer Pilger aus dem norditalienischen Piacenza erwähnt um 570 dasselbe, erst die von dem irischen Abt Adomnanus vom Inselkloster Iona († 704) verfasste Pilgergeschichte des gallischen Bischofs Arkulf, der um 680 Palästina bereiste, schildert ausführlicher einige orientalische Georgslegenden. In frühislamischer Zeit verband sich dann der christliche Märtyrer in einem Synkretismus der Kulturen mit dem jüdisch-christlichen Propheten Elija, dem jüdisch-samaritanischen Priester Pinehas und dem islamischen Heiligen al-Khidr ("der Grüne") zu einer religiöse "Kompositfigur", die somit in allen drei monotheistischen Religionen zuhause war und ist.
Anfänge der Georgsverehrung im deutschen Sprachraum (ab 896)
al-Khidr
In den ersten Jahrhunderten des Mittelalters waren Verehrung und Reliquien Georgs auch nach Italien und ins merowingische Frankenreich gelangt. Der Mainzer Erzbischof und Reichenauer Abt Hatto III. (891-913) erhielt in 896 in Rom von Papst Formosus (891-896) Reliquien, die seitdem in der Georgskirche in Reichenau-Oberzell verehrt wurden.
Der durch den Mainzer Erzbischof eingeführte Kult um den heiligen Georg lässt sich auf der Reichenau auch in den folgenden Jahrhunderten des hohen Mittelalters gut verfolgen. Ob das althochdeutsche Georgslied an den Bodensee gehört, ist umstritten. Um die Mitte des 11. Jahrhunderts verfasste der bekannte Historiograf Hermann von Reichenau (†1054) eine Historia sancti Georgii („Geschichte des heiligen Georgs“), eine lateinische Dichtung, die leider verloren gegangen ist. Aus einer Reichenauer Handschrift des 12. Jahrhunderts stammen schließlich mehrere mit Neumen, der mittelalterlichen Notenschrift versehene, lateinische Zeilen, ein Loblied auf den Märtyrerheiligen.
Das althochdeutsche Georgslied (9.-11. Jahrhundert)
Neumen
In einer Handschrift des ersten namentlich bekannten althochdeutschen Dichters Otfrid von Weißenburg ( - ca.800-†nach 870) trug an der Wende zum oder am Beginn des 11. Jahrhunderts ein Schreiber mit Namen Wisolf die althochdeutsche Dichtung des Georgsliedes ein. Das Lied berichtet von der Bekehrung, der Verurteilung, dem Martyrium und den Wundern des kappadokischen Erzmärtyrers und Soldatenheiligen Georg, dessen Fest am 23. April gefeiert wurde und wird.
Erzbischof Anno II. von Köln (11. Jahrhundert)
Der (heilige) Kölner Erzbischof Anno II. (1056-1075), geboren um das Jahr 1010, stammte aus Altsteußlingen (bei Ehingen an der Donau), also aus dem Bereich des damaligen schwäbischen Herzogtums. Da in Altsteußlingen das Kloster St. Gallen Besitz und (Martins-) Kirche innehatte, da zudem in St. Gallen spätestens seit der Wende zum 9. Jahrhundert der Georgskult belegt ist, können wir eine frühe Prägung Annos auf diesen Heiligen vermuten. Auch während Annos geistlicher Ausbildung in Bamberg, an der u.a. dem heiligen Georg geweihten Domkirche, war der Erzmärtyrer präsent. Somit war es folgerichtig, dass Anno, der 1056 Kölner Erzbischof wurde, weiter der Georgsverehrung anhing. Sichtbares Zeugnis ist die Gründung des Kölner Georgstifts in den Jahren 1056/1058. Die geistliche Gemeinschaft wurde von Anno großzügig mit Besitz und Rechten ausgestattet, u.a. in (Ratingen-) Homberg, wie einer gefälschten, aber inhaltlich weitgehend glaubwürdigen Urkunde (angeblich) zum Jahr 1067 zu entnehmen ist. Zum 1. Mai 1059 ist zudem ein Privileg Papst Nikolaus' II. überliefert. Vielleicht bewohnte Anno zeitweise auch ein Haus unmittelbar an St. Georg (heute: Georgstr. 7), das mit einer Georgskapelle ausgestattet war. Auch die Georgsverehrung im Kloster Siegburg, ebenfalls einer Gründung Annos, ist wahrscheinlich durch den Erzbischof vermittelt worden. Mit dem Georgstag des Jahres 1074 verbunden ist schließlich der Aufstand der Kölner Bürger und Kaufleute gegen ihren Stadtherren Anno. Anno gelang aber die Flucht, die Aufständischen unterwarfen sich schließlich und wurden bestraft. Anno starb am 4. Dezember 1075, in einer Umfahrt wurde der Leichnam zu allen Kölner Kirchen getragen, u.a. am 5. Dezember zu St. Georg. Aus den folgenden Jahrhunderten sind dann weitere Zeugnisse des Georgskultes überliefert, die durchaus mit der Heiligenverehrung Annos in Verbindung gebracht werden können: Der Siegburger Benignusschrein, um 1190 entstanden, zeigt auf seiner rechten Seite die Heiligen Anno, Erasmus, Georg und Nikolaus, der im Kölner Kloster St. Pantaleon um 1186 gefertigte Albinusschrein bildet ebenfalls - unter den sieben christlichen Haupttugenden - den kappadokischen Märtyrer ab. Umgekehrt waren im Kölner Georgstift Reliquien des Erzbischofs Anno zu finden.
St. Georgen im Schwarzwald (11. Jahrhundert)
Das Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald geht auf zurück auf die Georgsverehrung auf der Insel Reichenau, die die Reichenauer Klostervögte, die im 11. Jahrhundert aus der Familie des St. Georgener Klostergründers Hezelo stammten, beeinflusst haben muss. Ihr Gebetshaus bei ihrer Stammburg in Königseggwald war wohl an der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert dem heiligen Georg geweiht und mit entsprechenden Reliquien versehen worden. Im Zuge der Schwarzwälder Klostergründung Hezelos und Hessos (1084/1085) gelangten Name und Reliquien des Kappadokiers schließlich nach St. Georgen im Schwarzwald. Der kappadokische Heilige bezeichnete fortan das Kloster und den Ort.
Georgslegenden des späten Mittelalters (13.-15. Jahrhundert)
Der umfangreichen Georgsverehrung im späten Mittelalter entsprachen die damals verbreiteten Georgslegenden, die sich bei den Gläubigen großer Beliebtheit erfreuten. Variationen und Bearbeitungen des Lebens und Leidens des Erzmärtyrers begleiteten die ganze mittelalterliche Geschichte. Bis ins 12. Jahrhundert war so der Drachenkampf und die Errettung der Prinzessin in die Georgslegende mit einbezogen, und die um 1263/67 verfasste Legenda aurea des Jacobus de Voragine ( - 1228/30-†1298), eine umfangreiche Sammlung von Heiligenviten, berichtet ausführlich über den Heiligen. Eine „Georgslegende“ in Versform ist die Reinbots von Durne (um 1240), die sich am „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach (um 1200/20) anlehnt. Die Georgslegende Reinbots wurde dann im späten Mittelalter in die Prosafassung „Buch vom heiligen Georg“ umgeformt.
Sankt Georg in der Kunst
Wolframs von Eschenbach
Der heilige Georg war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv in der Kunst. Die bekanntesten Gemälde stammen von Albrecht Dürer (1503, Alte Pinakothek München), Donatello und Raffael. Im Ostseeraum ist die kollossale Reitergruppe des St. Georg als Drachentöter des Lübecker Bildhauers Bernt Notke, 1489 für den schwedischen Reichsverweser Sten Sture in der Nikolaikirche von Stockholm herausragend für das ausgehende Mittelalter. Ein Gipsabguß der Stockholmer Gruppe steht in der Lübecker Katharinenkirche. Im Lübecker St.-Annen-Kloster befindet sich eine weitere Skulpturengruppe des Lübecker Künstlers Henning von der Heyde im 3/4 Format.
Wichtige Georgsklöster und -kirchen
Henning von der Heyde
- Felsenkirche in Lalibela (Äthiopien)
- Georgskirche in Reichenau-Oberzell
- Kloster St. Georg in Leipzig (Georgennonnenkloster)
- Kloster St. Georgen im Schwarzwald
Gedenktag
- Katholisch: 23. April (Nicht gebotener Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender)
- Evangelisch: 23. April
- Anglikanisch: 23. April
- Orthodox: 6. Mai
St. Georg ist Schutzheiliger u.a. von England, Griechenland, Serbien, Katalonien und des nach ihm benannten Georgien sowie Patron von 13 Ritterorden, der Bauern, Soldaten, Bergleute, Gefangenen, Schmiede, Sattler, Zirkusleute und der Pfadfinder.
Literatur
- R. Benz (Übers.): Die Legenda aurea des Jacobus de Voragine. Heidelberg 10. Aufl. 1984, S.300-306
- Horst Brunner: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters im Überblick (= RUB 9485). Stuttgart 2003, S.267, 326
- Michael Buhlmann: Wie der heilige Georg nach St. Georgen kam. (= Vertex Alemanniae, H.1). St. Georgen 2001
- Michael Buhlmann: Zu den Anfängen der Georgsverehrung im christlich-frühislamischen Palästina (6.-7. Jahrhundert), in: Der Heimatbote 14 (2003), S.37-47
- Michael Buhlmann: Quellen zur mittelalterlichen Geschichte Ratingens und seiner Stadtteile: XII. Besitz des Kölner Georgstifts in Homberg (1067?; kurz vor 1148), in: Die Quecke 73 (2003), S.21ff
- Herbert Donner: Pilgerfahrt ins Heilige Land. Die ältesten Berichte christlicher Palästinapilger (4.-7. Jahrhundert). Stuttgart 2. Aufl. 2002
- Herbert Donner: St. Georg in den großen Religionen des Morgen- und Abendlandes, in: H. M. Müller (Hrsg.): Reformation und Praktische Theologie. Festschrift für W. Jetter. Göttingen 1983, S.51-60
- Georg, in: H. L. Keller (Hrsg.): Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Stuttgart 1987, S.248-252
- Wolfgang Haubrichs: Georgslied und Georgslegende im frühen Mittelalter. Text und Rekonstruktion. Königstein im Taunus 1979
- Jacobus de Voragine: Legenda aurea. Lateinisch/Deutsch, hg. v. R. Nickel (= RUB 8464). Stuttgart 1988, S.192-197
- A. Krefting: St. Michael und St. Georg in ihren geistesgeschichtlichen Beziehungen (= Deutsche Arbeiten an der Universität Köln, Nr. 14). Jena 1937
- E. Lucchesi Palli u.a.: Georg, in: Lexikon der christlichen Ikonographie, Band 6: Ikonographie der Heiligen Crescentianus von Tunis bis Innocentia. Rom u.a. 1974, Sp.365-390
- Eckhard Meineke, Judith Schwerdt: Einführung in das Althochdeutsche (= UTB 2167). Paderborn u.a. 2001, S.115ff
- Gabriella Schubert: "Der Heilige Georg und der Georgstag auf dem Balkan". In: Zeitschrift für Balkanologie 4 (1985).
Weblinks
-
- [http://people.freenet.de/sehnde-kath/Sankt_Georg_.htm Lied]
- [http://www.rittersbach.de/st_georg/index.html Die Georgskirchen in Reichenau-Oberzell und in Rittersbach]
Siehe auch: St. Georg (Begriffsklärung)
Kategorie:Mann
Kategorie:Gestorben 303
Kategorie:Heiliger
Kategorie:Christliche Mythologie
Kategorie:Märtyrer
Kategorie:Literarische Figur
Kategorie:Ritterorden
ja:ゲオルギウス
simple:Saint George
930
Politik und Weltgeschehen
- König Hugo I. von Italien und Nieder-Burgund überläßt seinem Bruder Lambert die Markgrafschaft Tuscien.
- König Alfons IV. von Leon dankt ab und geht in ein Kloster. - Auf ihn folgt sein Bruder Ramiro II.
- König Æthelstan von Wessex festigt sein Reich durch eine Hof- und Kanzleiverwaltung. Die Shires werden auf Northumbria ausgedehnt.
- In Island leben über 20.000 Menschen, überwiegend politische Flüchtlinge. Es sind freie Bauern, die sich mit dem Althing eine Art von Parlament schaffen.
- Liudolf von Sachsen, Sohn des Erbprinzen Otto.
- 23. Oktober - Daigo, 60. Kaiser von Japan ( - 885)
ko:930년
Fresco]]
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Freskomalerei oder Frischmalerei (it.: al fresco = ins Frische) ist eine Form der Wandmalerei, bei der die Farben in den frischen Putz aufgetragen werden, wobei sie sich unlöslich mit dem Untergrund verbinden (al fresco).
Das fertige Wand- oder Deckenbild wird Fresko genannt. Umgangssprachlich werden oft alle Wandmalereien, egal ob in trockener (al secco) oder feuchter (al fresco) Malweise als Fresken bezeichnet.
Maltechnik
Bei der al fresco-Malerei werden Farbpigmente in Kalkwasser (Kalkfarben) angerührt und auf den noch frischen, also feuchten Kalkputz aufgetragen. Dabei vermengen sie sich die Kalkteilchen Bindemittel-Putz mit den Kalkteilchen Bindemittel-Kalkfarbe. Beim Abbinden (Trocknen, Festwerden) entsteht eine homogene Kalkputzschicht, mit eingearbeiteten Farbpigmenten.
Die Farbe kann nicht wie bei der so genannten Seccomalerei (Wandmalerei auf die trockene Wand) abblättern. Die Technik ist aufwändiger und schwieriger, da Putz und Farbe jeweils am selben Tag aufgetragen werden müssen und es keine Möglichkeit der Korrektur gibt.
Einzelne Motive des Gesamtfreskos werden jeweils an einem Tag bearbeitet, das so genannte Tagewerk (giornata). Der Putz des nächsten Tages muss ganz vorsichtig bis an den bereits eingefärbten Putz des Vortages herangebracht werden, um nicht das bestehende Werk zu zerstören. Die dadurch entstehenden Stöße zwischen den einzelnen Tagewerken sind bei Streiflicht gut zu erkennen.
Geschichte
Die erste historisch nachweisbare Freskomalerei stammt aus dem historischen Persien zur Zeit vom Kyros II.. In den historischen Gemäuern von Persepolis wird bildlich der Sieg über die babylonischen Truppen, die Eroberung Jerusalems und die Befreiung der versklavten und verschleppten Juden aus ihrer babylonischen Gefangenschaft dargestellt.
Beliebt war die Freskomalerei in der Antike. Guterhaltene Beispiele finden sich in Pompeji z.B. in der Mysterienvilla und Herculaneum. Im Mittelalter wurde seit Giotto gerne mit einer Mischtechnik von fresco und secco gearbeitet.
In der Renaissance und im Barock wird dann fast ausschließlich wieder „al fresco“ gearbeitet. Berühmte Beispiele sind die Sixtinische Kapelle mit dem bedeutendsten Freskenzyklus des Abendlandes von Michelangelo und diejenigen von Raffael im Vatikan.
Kategorie:Technik der Malerei
ja:フレスコ
ko:프레스코
Sainte-Chapelle
Die Kapelle Sainte-Chapelle auf dem Boulevard du Palais in Paris (Lage: auf der Île de la Cité) wurde erbaut, um die Reliquien „Christi Dornenkrone“ und Teile des „Wahren Kreuzes“ aufzunehmen. Sie gehört zu den schönsten Baudenkmälern der Gotik. Der größte Teil ihrer Wände wird von kostbaren Buntglasfenstern eingenommen, wodurch der hohe Raum von unirdisch wirkendem Licht durchflutet wird.
Geschichte
- 1237: Ludwig IX. kauft vom lateinischen Kaiser Balduin II. die Passionsreliquie
- 1239 oder 1241: Der Bau der Kapelle beginnt
- 1248: Der Bau ist abgeschlossen; die Einweihung erfolgte am 26. April 1248
Während der Französischen Revolution wird die Kapelle schwer beschädigt, jahrelang hängt an ihr ein Schild "Nationaleigentum zu verkaufen"
- 1846: Die Kapelle wird umfangreichen Restaurierungsarbeiten unterzogen - ein Teil der lebensgroßen Apostelfiguren an den Wänden, der Altarbaldachin, etwa ein Drittel der Glasfenster, die Innendekoration der Eingangswand und die Eingangsloge sind rekonstruiert
Besonderheit: Unterteilung in Unter- und Oberkirche.
Die Unterkirche besteht aus einem niedrigen Gewölbe, Bögen und Säulen und enthält eine Statue der Muttergottes derer sie geweiht ist.
Die Oberkirche, als Raum für die Reliquien bestimmt, spiegelt eine prachtvolle gotische Architektur wider. Sie blieb dem einfachen Volk verschlossen.
Sonstiges
Auch in Saint-Germain-en-Laye (Yvelines) befindet sich eine Sainte-Chapelle.
Literatur
- Julia Droste-Hennings, Thorsten Droste, "Paris", DuMont Verlag 2003, ISBN 3-7701-6090-8 (S. 109-116)
Kategorie:Pariser Kirchengebäude
Paris
Ararat
Der Berg Ararat (aus dem Hebräischen; türk. Büyük Ağrı Dağı, kurd. Çiyayê Ararat, armen. Արարատ oder Մասիս / Masis), auch Großer Ararat genannt, ist ein erloschener Vulkan im Ararathochland in der östlichen Türkei nahe der Grenze zu Armenien und dem Iran. Er ist der höchste Berg der Türkei. Der türkische Name bedeutet übersetzt „Großer Schmerzensberg“ (büyük = groß, ağrı = Schmerz, dağı = Berg). Entsprechend bezeichnen die Türken den in der Nähe gelegenen Kleinen Ararat (3925 m ü. NN) als „Kleinen Schmerzensberg“ (Küçük Ağrı Dağı).
Der Große Ararat wurde im Jahre 1829 erstmals von J. J. Friedrich Parrot jun., Rektor der Universität Dorpat (Estland), und vier Studenten bestiegen.
Auf dem Berg oder in seiner Umgebung soll nach dem Bericht der Bibel nach der Sintflut die Arche Noah gelandet sein.
Auch wenn der Ararat in der Türkei liegt, ist er das Nationalsymbol Armeniens. Er steht im Zentrum des armenischen Staatswappens.
Wappenstreit
Bereits im Staatswappen der Armenischen SSR war der den Armeniern heilige Berg Ararat zu sehen, der noch heute im Staatswappen der Republik Armenien abgebildet ist. Atatürks kemalistische Türkei protestierte mit dem Hinweis, dass der Berg aber auf türkischem Territorium liege und deshalb nicht von Armenien oder der Sowjetunion vereinnahmt werden dürfe. Der sowjetische Außenminister Gromyko konterte später mit dem Hinweis, dass im Gegensatz dazu die Türkei den Mond bzw. eine Mondsichel (Halbmond) in der Flagge führe, obwohl weder der Mond noch ein Teil davon zur Türkei gehörten. (Das sowjetische Unionswappen zeigte übrigens eine Weltkugel unter Hammer und Sichel.)
Image:IMG 0825.JPG|Der Große Ararat vom Kloster Chor Virap in Armenien aus gesehen.
Image:mount_ararat_from_east_of_dogubeyazit.jpg|Der Große Ararat von der Türkei aus gesehen.
Image:ararat.JPG|Der Große Ararat, Sicht aus dem Flugzeug.
Bild:ArmeeniaNSV suurvapp.png|Der Ararat im Wappen der Armenischen SSR.
Kategorie:Berg in der Türkei
Kategorie:Fünftausender
ja:アララト山
Unesco
Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (dt. Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur ), kurz UNESCO, ist eine der 16 rechtlich eigenständigen UNO-Sonderorganisationen und hat ihren Sitz in Paris.
Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kommunikation, Information und Kultur. Sie besitzt eine eigene Verfassung, die am 16. November 1945 von 37 Staaten in London verabschiedet wurde und am 4. November 1946 in Kraft trat. Erster Generaldirektor war Julian Huxley.
Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges zogen die Gründungsstaaten die folgende Lehre:
:“Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.”
Weiter aus der Präambel der Verfassung der UNESCO:
:“Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.”
Am 11. Juli 1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der UNESCO, im November 1972 auch die damalige Deutsche Demokratische Republik.
1982 wurde bei der UNESCO-Weltkulturkonferenz "Mondiacult" in Mexiko ein so genannter "erweiterter Kulturbegriff" festgeschrieben. Die 126 Teilnehmer-Staaten nahmen damit eine konzeptionelle Entwicklung zur Kenntnis. Dabei ging es im Grunde darum den elitären, bildungsbürgerlichen Kulturbegriff abzulösen. Heute zählt die UNESCO 191 Mitgliedstaaten (Stand: April 2005).
Aufgaben
Im Bereich der Bildung setzt sich die UNESCO vor allem für eine Grundbildung für alle ein. Aber auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und Aids-Prävention und der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehören zum Wirkungsfeld. Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Sonderorganisation vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bei Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaft, mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressoucen. Aber nicht nur die Wissenschaften selbst, sondern auch ihre Gefahren und Folgen für die Zukunft sind wichtige Themen.
Im Bereich „Kommunikation und Information“ setzt sich die UNESCO mit den Problemen der Informationsgesellschaft auseinander. Dazu engagiert sie sich für die Pressefreiheit und den Informationszugang, indem sie unter anderem in Entwicklungsländern Medienkompetenz vermittelt, Journalisten ausbildet und Radiostationen bzw. Nachrichtenagenturen aufbaut. Zum Aufgabenbereich der UNESCO gehört zudem das UNESCO-Schulprojekt.
Eine der Aufgaben der UNESCO ist die Verwaltung des Welterbes der Menschheit, welche durch die Unterorganisation World Heritage Committee durchgeführt wird.
Zwei der vielen weiteren derzeit (Juni 2005) aktuellen Prioritäten der UNESCO sind die Erarbeitung eines Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt sowie die Steuerung und die Koordination der Weltdekade der Vereinten Nationen "Bildung für nachhaltige Entwicklung, 2005 - 2014".
Siehe auch
- Portal:Vereinte Nationen
- Liste der Mitgliedstaaten der UNESCO
- Memory of the World
- Liste des Welterbes der Menschheit (Weltkultur- und Weltnaturerbe)
- International Programme for the Development of Communication (IPDC)
- Internationales Jahr der Kleinstkredite
- Biosphärenreservate
Weblinks
- [http://www.unesco.de Deutsche Unesco-Kommission]
- [http://www.unesco.at Österreichische UNESCO-Kommission]
- [http://www.unesco.ch Schweizerische UNESCO-Kommission]
- [http://www.unesco.org Internationale Homepage der UNESCO]
- [http://whc.unesco.org Das Welterbekomitee]
- [http://www.unesco.ch/unescokurier Zeitschrift UNESCO-Kurier]
Kategorie:UN-Sonderorganisation
Kategorie:UNESCO
ja:国際連合教育科学文化機関
ko:유네스코
simple:United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
th:องค์การศึกษา วิทยาศาสตร์ และวัฒนธรรมแห่งสหประชาชาติ
zh-min-nan:Unesco
Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Geschichte
Kategorie:Kulturdenkmal
Kategorie:UNESCO
ja:Category:世界遺産
ko:분류:세계유산
UN/LOCODE:USJTTJewett, Texas
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| :: RELATED NEWS :: |
Kernscheid
Die kreisfreie Stadt Trier (frz. Trèves), im Westen von Rheinland-Pfalz gelegen, ist Sitz einer Universität, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis
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Fusenich
Trierweiler ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Trier-Land im Landkreis Trier-Saarburg, bestehend aus den vier Ortsteilen Trierweiler (erste urkundliche Erwähnung 1202), Sirzenich (975), Udelfangen (1030), und Fusenich (1259). Der westlich der B51 liegende Teil der Siedlung Neuhaus gehört
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Butzweiler
Newel ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Trier-Land im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.
Daten
- PLZ: 54309
- Fläche: 16,65 km²
- Einwohner: 2.736 (Mai 2004)
Ortsteile
Butzweiler, Beßlich, Lorich, Newel
Gemeinderat
#CDU 41,9% (+5,8) - 9 Sitze (+2)
#SPD 36,6% (-7,9) - 7 Sitze (-
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Braunshausen
Nonnweiler ist die nördlichste Gemeinde des Saarlandes und liegt rund 30 km südöstlich von Trier. Ihr gehören die Ortschaften Bierfeld, Braunshausen, Kastel, Nonnweiler, Otzenhausen, Primstal, Schwarzenbach und Sitzerath an. Nonnweiler ist ein Heilklimatischer Kurort.
Geografie
Das Gemeindegebiet wird durch die Prims durchflossen, die im Ortsteil Nonnweiler zur Read More... |
Bierfeld
Nonnweiler ist die nördlichste Gemeinde des Saarlandes und liegt rund 30 km südöstlich von Trier. Ihr gehören die Ortschaften Bierfeld, Braunshausen, Kastel, Nonnweiler, Otzenhausen, Primstal, Schwarzenbach und Sitzerath an. Nonnweiler ist ein Heilklimatischer Kurort.
Geografie
Das Gemeindegebiet wird durch die Prims durchflossen, die im Ortsteil Nonnweiler zur Read More... |
Liersberg
Der kleine Ort Igel am Fluss Mosel liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz nahe der Grenze zu Luxemburg. Er bildet eine Ortsgemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Trier-Land im Landkreis Trier-Saarburg.
Politik
Bei
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Johann Andreas Antonius Gerstlacher
Johann Andreas Antonius Gerstlacher ( - 18. November 1700 in Indersdorf; † 9. Dezember 1775 in Schorndorf) war zunächst Augustiner-Chorherr im Kloster Beuerberg, dann Stadtphysikus in Schorn
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Battle Creek
Battle Creek ist der Name:
eines Flusses in Kanada:
- Battle Creek, Provinz Saskatchewan
eines Ortes in den USA:
- Battle Creek (Iowa)
- Battle Creek (Michigan)
- Battle Creek (Nebraska)<
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Lorich
Newel ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Trier-Land im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.
Daten
- PLZ: 54309
- Fläche: 16,65 km²
- Einwohner: 2.736 (Mai 2004)
Ortsteile
Butzweiler, Beßlich, Lorich, Newel
Gemeinderat
#CDU 41,9% (+5,8) - 9 Sitze (+2)
#SPD 36,6% (-7,9) - 7 Sitze (-
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Sitzerath
Nonnweiler ist die nördlichste Gemeinde des Saarlandes und liegt rund 30 km südöstlich von Trier. Ihr gehören die Ortschaften Bierfeld, Braunshausen, Kastel, Nonnweiler, Otzenhausen, Primstal, Schwarzenbach und Sitzerath an. Nonnweiler ist ein Heilklimatischer Kurort.
Geografie
Das Gemeindegebiet wird durch die Prims durchflossen, die im Ortsteil Nonnweiler zur Read More... |
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